Noch bevor es überhaupt nach Malta losging, hatte mir mein Bruder, der im Jahr davor mit meiner Mama hingereist war, einige Tipps und Tricks und Ausflugsziele in der Umgebung rund ums Hotel erzählt. Ein Fleckchen, das ihm besonders gefallen hat und das meine Mama sogar im Reiseführer gefunden hatte, war die Coral Lagoon.
Der Weg dahin verläuft hauptsächlich an irgendwelchen mittelgroßen Straßen entlang und auch durch ein paar kleinere Dörfer. War ganz interessant, ein bisschen das einheimische Leben zu sehen. Ziemlich viele Kinder waren am Abend noch auf den Straßen und haben gespielt. Irgendwo unterwegs, an einer eher entlegenen Stelle gab es ein ... Kaktusreservoir?
Da standen jedenfalls zwei älter anmutende Bauten, die ich mir mal etwas näher angeschaut habe. Auf den ersten Blick hatte ich erwartet, dass es sich dabei um... ... ja, was eigentlich? Vielleicht Gräber? Käsehöhlen? Schreine/Tempel/Kapellen? Na, eigentlich hätte das alles Mögliche sein können. Daher auch die Neugierde.
Das sieht jetzt alles total spannend aus und ich würde euch gerne erzählen, wie prächtig in diesen Steingebäuden der heiligen Mutter Gottes gehuldigt wurde, aber ... da lagen einfach nur ein paar Plastikblumentöpfe drin. Das war's. Oh nein, stimmt nicht. Noch ein bisschen Plastikmüll wurde reingeweht... War aber trotzdem interessant. Drumherum standen tatsächlich lauter Kakteen und dahinter war eine große Wiese mit Bäumen und Büschen.
An der Höhle angekommen war ich erst mal überrascht, wie groß die Öffnung doch ist. Die Dame auf dem Bild hatte einen riesigen Husky dabei, vielleicht bietet das einen Anhaltspunkt für die Dimensionen. Auch tief ist die Grotte, tief genug, dass man vom Rand aus ins kühle Nass springen kann. Im Licht der untergehenden Sonne war das Wasser wirklich herrlich Blaugrün, besonders schön an der Höhlenmündung, die man auf meinem Bild leider gar nicht erkennen kann. Aber dank Google kann ich sie euch trotzdem zeigen:
Hätte ich doch nur keine Höhenangst ... ;)




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