So, jetzt zum ganzen Rest, der bisher keinen Platz gefunden hat. Als tad Jonas und mich "friends" genannt hat, ist mir aufgefallen, dass Facebook ein durch und durch englisches Netzwerk ist. Immerhin nennt man da auch alles und jeden seinen Freund. Oft ohne die andere Person überhaupt zu kennen. Es wird klar, dass hier ein englisches Verständnis von "Freund" gebräuchlich ist und viele Deutsche davon etwas abgeschreckt sind. Ich bin mir sicher, dass jeder von euch jemanden kennt, der nicht einfach jede Einladung einnimmt, aber eben auch andersrum jemanden kennt, der damit kein Problem hat. Merkwürdig, was? Ich glaube Facebook wird großen Einfluss nehmen, dass man deutlich leichtsinniger mit dem Begriff "Freund" im Deutschen umgehen wird, als es bisher der Fall war. Oder meint ihr, das liegt gar nicht an Facebook? Oder meint ihr sogar, dass das ganze mit dem leichtsinnigen "Freund-Begriff" gar nicht so ist.
Am Sonntag waren wir übrigens mit Oleg (einer, der mit mir auch bei Google angefangen hat) im Naturkundemuseum. Eigentlich war es nur ein Haufen ausgestopfter Tiere, aber es war sehr lustig, die ganzen Tiernamen mal auf Englisch zu sehen. Mein Highlight: Zebra. MUAHAHAHA, na gut, na gut. Aber es war wirklich interessant und es gibt wirklich viel zu sehen. Wer auch immer kommt, sollte sich wirklich überlegen nicht da reinzugehen. Immerhin kostet es keinen Eintritt und man sieht schon einiges. Eigentlich hatte ich gehofft nach dem Museumsbesuch noch was mit Oleg zu machen, vielleicht in ein Café oder einen Pub gehen und noch was trinken und Karten spielen (Karten hatte ich extra mitgenommen, immerhin war ich ja warmgespielt vom vielen Mau-Mau und Uno spielen mit Jonas), aber Oleg hatte keine Lust mehr. Also sind wir danach wieder heim.
Daheim habe ich dann von James Joyce Ulisses angefangen zu lesen. Ein sehr dickes, sehr verwirrendes, unverständliches Werk. Das hat mich dann so schläfrig gemacht, weil es so anstrengend war, dass ich früh eingeschalfen bin.
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