I believe I can fly

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Sonntag, 11. September 2011

6. Woche (25.7. -31.7.) BBQ-Do

Schon eine Woche vorher mussten wir planen, was am Donnerstag los war. Schon eine Woche vorher waren nämlich Poster in der Arbeit ausgehängt worden, dass am Donnerstag ein Summer BBQ ist und dass man sich vorher anmelden muss. Also haben wir frühzeitig unsere Vampire-Runde abgesagt und uns überlegt was wir anziehen, denn Motto war "Hell und mit Sonnenbrille".
Wir haben sogar "Eintrittskarten" bekommen, aber ich finde es richtig dämlich, dass wir die wieder abgeben mussten, ich hätte die wirklcih gerne in mein Tagebuch geklebt... aber naja, ging ja nix.
Es waren echt viele Leute aus Jonas Abteilung da, das ist doch jetzt auch eine gute Gelegenheit alle mal vorzustellen, aber das mach ich mal mit dem Foto, das ich auf dem anderen PC habe, weswegen ich es leider auch wieder nachreichen muss.
Außer den Eintrittskarten (die wir nicht behalten durften) haben wir auch noch 2 Getränkegutscheine für Bavaria bekommen. Das ist das billigste Bier, das es hier gibt und obwohl es Bayern heißt ist es weder deutsches, noch irisches Bier, sondern holländisches. Man merke, es kommt kein gutes Bier aus den Niederlanden. Zum Bier, sozusagen als Grundlage gab es dann noch einen Essensgutschein. Es gab einen Burger und Pommes. Aber eigentlich war das der totale Witz, weil das Brötchen nicht so wirklich toll war, es nichts gab, mit dem man den Ketchup auf dem Brötchen hätte verteilen können (kein Messer oder so) und die Fleischstücke für den Burger waren mehr Fleischbällchen, was dazu führte, dass man sich beim Essen wie ein Boa gefühlt hat, denn ohne Kiefer aushängen ging nix... immerhin waren die Pommes gut.
Allzu lange sind wir dann aber trotzdem nicht geblieben, weil Jonas nicht viel trinken wollte und die Spiele auch nicht so wirklich spannend waren.
Es gab nämlich alle möglichen Spiele: Von Sackhüpfen, Eierlauf, über 4 Gewinnt, Tschenga, bis Tischtennis....
Jonas hat sich immernoch ziemlich krank gefühlt, also haben weder er, noch ich (mit meinem kranken Knie) bei was mitgemacht. Es gab sogar im Nachhinein einen Preis für das beste Outfit. Die ist sogar sinnvoll und verdient verliehen worden, was mich etwas irritiert hat (normalerweise kriegt sowas doch eher jemand, wo man sich denkt "WTF? Der hat doch nur n Müllbeutel umgeworfen!").
Lustigerweise kam ich beim BBQ, in der Schlange zum Essen stehend, mit Conny ins Gespräch. Conny ist meine Mentorin und kommt aus Österreich. Und da habe ich dann erfahren, dass sie noch eine DSA-Runde aus der Heimat mit nach Irland genommen hat indem sie immer mal wieder über Skype spielen. Sie meinte aber wohl, das passt nicht so wirklich, weil sich das Ganze nicht mehr "richtig" anfühlt. Außerdem hatten wirs von guter Musik und soweit ich die Bands kannte, die sie genannt hat, hat sie einen sehr guten Musikgeschmack :) Es ist einfach immer wieder schön, wenn man Rollenspieler in seiner Umgebung ausfindig macht, auch wenn sie wohl nicht so passioniert ist, wie jetzt Jonas und ich, weil sie wohl keine große Lust hat, in Dublin größere Dart-Reisen auf sich zu nehmen, um zu einem Spiel zu kommen. Ihr Freund wohl schon, aber der darf anscheinend allein zum Zocken gehen ^^
Außerdem habe ich mich mit Willi unterhalten, der ist auch in meiner Abteilung und sitzt eine Reihe weiter. Aber das war erstmal komisch, weil er mir nicht die Hand geben wollte beim Vorstellen, weil er wohl ein Kindheitstrauma deswegen hat... also irgendwie hat das bei mir keinen guten Eindruck gemacht. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass er wohl so Mitte-Ende 40 ist und aus dem Südlichen Bayern/Beinahe Österreich. Also er ist wirklich eine sehr eigene Person.
Es war aber schon erstaunlich wie das Bier gleich reingehauen hat, ohne Grundlage (weil das Essen erst nach 2 h angefangen wurde serviert zu werden und wir schon eine ganze Weile davor nichts mehr getrunken hatten).
Alles in allem war es ein sehr guter Abend. Es ist einfach interessant mal "ausserhalb der Arbeit" seine Kollegen um sich zu haben und sich mit ihnen zu unterhalten. Bei Google haben sich schon alle möglichen Persönlichkeiten angesammelt und ich finde es einfach interessant was die Leute dazu geführt hat in Dublin da zu arbeiten.
Als wir dann zu Hause angekommen sind, waren wir durch Alkohol (ja, nur zwei Bierchen...) und ungewohnt späte Uhrzeit total müde und sind einfach nur ins Bett gefallen.

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